Marktbericht Logistik 2015





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Für das Jahr 2015 wurde auf dem Frankfurter Logistikmarkt erneut ein starkes Transaktionsvolumen, mit einem Flächenumsatz von gut 500 Tsd. qm, verzeichnet. Gegenüber dem Vorjahr enspricht dies einem Anstieg von etwa 20 %. Zu diesem guten Ergebnis haben auch einige Großabschlüsse, wie z.B. der Neubau von DS Smith mit ca. 45.000 qm sowie etliche Großabschlüsse mit über 20.000 qm beigetragen. Mit einem Anteil von über 40 % am Gesamtumsatz haben sich die Verträge mit mehr als 20.000 qm mit Abstand an die Spitze aller Größenklassen gesetzt. Rechnet man die Abschlüsse zwischen 10.000 und 20.000 qm hinzu, so entfällt deutlich über 50 % des Gesamtergebnisses auf dieses Marktsegment. Danach folgen die Transaktionen von 5.000 bis 10.000 qm sowie die Kategorie zwischen 3.000 und 5.000 qm, deren Anteil sich spürbar erhöht hat.


Logistikdienstleister dominieren zwar auch weiterhin den Markt, deutlich hinzu gewonnen haben aber Industrie- und Produktionsunternehmen. Diese Entwicklung ist das Ergebnis einer anhaltend positiven konjunkturellen Situation in Deutschland. Danach folgen Handelsunternehmen, mit einem 25 %igen Anteil am Flächenumsatz. Die Leerstandsrate liegt bei nur noch ca. 2,5 %. Die Spitzenmiete für Lager-/Logistikflächen betrug 2015 ca. € 6,50/qm und wurde bei Neubauten in Flughafennähe erzielt.


Bei der geografischen Nachfrage dominiert der Süd-Osten des Rhein-Main-Gebietes vor der süd-westlichen Region. Ein besonders hoher Anstieg der Nachfrage wurde 2015 im Großraum Wiesbaden, insbesondere in den Gewerbegebieten Nordenstadt und Mainz-Kastel verzeichnet. Spekulative Neubauten im großflächigen Segment entstehen aktuell in Bischofsheim (ca. 20.000 qm), in Ginsheim-Gustavsburg (ca. 30.000 qm), in Weiterstadt (ca. 40.000 qm) sowie in Langen (ca. 15.000 qm).

Für das Jahr 2016 ist von einer stabilen Marktentwicklung, auf dem Niveau des Vorjahres, auszugehen. Die Nachfrage ist weiterhin stark und wird durch die gute konjunkturelle Situation unterstützt. Eine hohe Nachfrage nach modernen Flächen wird weiterhin von Handelsunternehmen und Logistikdienstleister ausgehen.