Marktbericht Büro 2009





 Marktbericht Büro 2009 (PDF)



1. Halbjahr 2009


Im 1. Halbjahr 2009 wurden ca. 230.000 qm Büroflächen vermietet. Gegenüber dem 1. Halbjahr 2008 bedeutet dies einen Rückgang der Vermietungsleistung um ca. 20 %. Im Vergleich der großen deutschen Büromärkte weist der Büromarkt in Frankfurt damit einen vergleichsweisen geringen Rückgang auf.


Aufgrund der Großvermietung an die Deutsche Bahn AG war die City der umsatzstärkste Teilmarkt in Frankfurt. Nutzer aus den Bereichen "Handel, Transport und Logistik" waren im abgelaufenen Halbjahr die größte Nachfragegruppe (ca. 40 %). Aufgrund einer rückläufigen Nachfrage und eines zugleich ansteigenden Flächenangebots erhöhte sich die Leerstandsquote auf ca. 15 %.


Die Spitzenmiete reduzierte sich im 1. Halbjahr 2009 um ca. 2 %. Aktuell liegt sie bei ca. € 36,00/qm. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von ca. 10 %.


Die monatliche Durchschnittsmiete ging - aufgrund aktueller Vermietungen - nicht weiter zurück und liegt derzeit bei ca. € 18,00/qm. Da einige Indikatoren dafür sprechen, daß sich die Nachfrage auch im 2. Halbjahr 2009 nicht wesentlich belebt, wird für das Jahr 2009 mit einem Flächenumsatz von deutlich unter ca. 500.000 qm gerechnet.


Es ist zu erwarten, daß der Leerstand im Jahresverlauf weiter zunehmen wird. In dieser schwierigen Marktphase geht der Büroflächenumsatz vor allem an den peripheren Bürostandorten des Rhein-Main-Gebietes, wie z.B. Eschborn und Offenbach-Kaiserlei, zurück.


 

2. Halbjahr 2009


Im Jahr 2009 wurden in Frankfurt am Main, Eschborn/Ts. und Offenbach-Kaiserlei ca. 350 Tsd. qm Büroflächen vermietet. Dies entspricht einem Rückgang von ca. 30 % gegenüber dem Jahr 2008.


Auf  Vermietungen mit mehr als 5.000 qm entfielen in 2009 ca. 40 % der gesamten Vermietungsleistungen. Vermietungen zwischen 1.000 qm und 5.000 qm hatten einen Anteil von 35 %.


Der größte Mietvertragsabschluss im Jahr 2009 war die Anmietung des ehemaligen Dresdner Bank-Gebäudes mit ca. 70.000 qm durch die Deutsche Bahn AG. Als Mieter weniger stark in Erscheinung getreten sind in 2009 erwartungsgemäß Banken, Versicherungen sowie weitere Finanzdienstleitungen. Deren Anmietungsvolumen hat sich, gegenüber dem Vorjahr halbiert.


Trotz der für viele Unternehmen schwierigen wirtschaftlichen Situation sind Standortverlagerungen an günstigere, periphere Lagen die Ausnahme geblieben. Stattdessen war zu beobachten, daß verstärkt bestehende Mietverträge, oft zu besseren Konditionen, verlängert wurden. Auch haben Incentives, wie z.B. mietfreie Zeiten, weiter an Bedeutung gewonnen.


Besonders stark nachgefragt war auch im 2. Halbjahr 2009 das Bankenviertel mit einem Marktanteil von ca. 35 %.  Die Spitzenmieten haben sich hier im 2. Halbjahr stabilisiert und lagen bei ca. € 35,00/qm. 


Aufgrund rückläufiger Flächenumsätze, in Verbindung mit der Fertigstellung neuer Objekte hat sich der Leerstand bei Büroflächen auf ca. 1,6 Mio. qm erhöht. Bei einem Büroflächenbestand von ca. 12 Mio. qm entspricht dies einem Leerstand von ca. 13 %.

 

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