Marktbericht Investment 2010 / Ausblick 2011





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Martbericht Investment 2010


Die Nachfrage am Frankfurter Investmentmarkt war 2010 deutlich stärker als noch 2009. Während der Investmentumsatz in den ersten zwei Quartalen noch jeweils unter ca. € 200 Mio. lag, betrug das Transaktionsvolumen im letzten Quartal ca. € 700 Mio. Das Transaktionsvolumen betrug im Jahr 2010 zusammen ca. € 1,7 Milliarden. Somit wurde das Jahresergebnis 2009 um ca. 40 % übertroffen. Mit einem Anteil von über 70 % standen Bürohäuser eindeutig im Fokus der Investoren. Auf dem zweiten Platz folgten Logistikobjekte mit einem Anteil von gut 10 %, vor Einzelhandelsimmobilien mit ca. 9 %. Spezialfonds haben mit ca. 40 % am meisten investiert und lagen deutlich vor Versicherungen und Pensionskassen mit ca. 25 %, Immobilienfonds mit ca. 15 %, Projektentwicklern mit ca. 10 % sowie privaten Investoren mit ebenfalls ca. 10 %. Auf ausländische Investoren entfallen aktuell ca. 35 % des Transaktionsvolumens, Tendenz steiegnd.


Besonders zu beobachten war auch die Bereitschaft privater Investoren indirekt in Immobilien zu investieren. Hieraus resultierte auch die steigende Investitionsbereitschaft geschlossener Immobilienfonds. Geschlossene Immobilienfonds spielten 2010 eine wichtige Rolle auf dem Frankfurter Investmentmarkt und waren auch für zwei der größten Transaktionen verantwortlich. So hat ein geschlossener Immobilienfonds das Bürogebäude "Fürstenhof" zu einem Kaufpreis von ca. 125 Mio. € erworben.


 

Ausblick 2011


Die positive Entwicklung an den Immobilien-Investmentmärkten dürfte sich auch im Jahr 2011b weiter fortsetzen. Dank positiver wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, einem positiven Arbeitsmarkt und vor allem einem im internationalen Kontext wenig volatilen Immobilienmarkt steht Deutschland und hier insbesondere der Immobilienmarkt in Frankfurt am Main und dem Rhein-Main-Gebiet bei den nationalen und internationalen Immobilieninvestoren weit oben auf der Prioritätenliste.


Zu erwarten ist auch eine weiter zunehmende Investitionstätigkeit ausländischer Investoren. So war bereits 2010 zu registrieren, daß opportunistische Investoren, die Deutschland in ihrem konkreten Anlagefokus haben, hier verstärkt aktiv werden. Auf deren Einkaufsliste stehen neben Büroimmobilien und Einzelhandelsimmobilien auch Logistikimmobilien. Es ist davon auszugehen, daß das Investitionsvolumen 2011 deutlich über dem des Vorjahres liegen wird und aufgrund des limitierten Angebots mit einem Preisanstieg bei Top-Objekten zu rechnen ist.


Angesichts der weiterhin hohen Realverzinsung und des positiven Kredithebels wird die Nachfrage nach Top-Gewerbeimmobilien zur Risikodiversifikation in den Portfolios vieler institutioneller Anleger weiter zunehmen. So werden sich auch 201 neben nationalen Versicherungsunternehmen und Pensionskassen wieder geschlossene und offenen Immobilienfonds sowie Spezialimmobilienfonds am Immobilienmarkt in Frankfurt am Main und im Rhein-Main-Gebiet engagieren. 

 

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